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Rechtsberatungsfalle für Webdesigner

03.04.2006

Nach einem Artikel bei Computerpartner machen sich Webdesigner strafbar, wenn sie Ihre Kunden Rechtsberatung beim Internetauftritt leisten.

Zitat: “Sowohl der Webdienstleister wie auch der Shopprogrammierer sollten sich auf den einfachen Leitsatz zurückziehen “Gibt mir den Inhalt und ich gebe dir die Gestaltung und Programmierung”, alles weitere gehört -rechtlich gesehen- nicht zu seinem Job.”

Damit ist auch klargestellt, daß sich der Kunde selbst um die richtige Art des z.B Impressums oder AGB’s bemühen muß.

Quelle: Computerpartner

Firefox Bookmarks mit FTP Server synchronisieren

16.03.2006

Nun … ich sollte im Kundenauftrag eine Lösung finden, die möglichst komfortabel die Bookmarks (oder Profile) von Firefox extern sichert. Da ich leider in den Firefox-Extensions nichts derartiges finden konnte (oder das gebotene nicht meinen Vorstellungen entsprach) habe ich diese Funktion eben selbst realisiert.

Quick & Dirty:
Das Ganze sollte möglichst “automatisch” erfolgen - da ist eine Batch-Datei sicher ein guter Ansatz. Meine Lösung besteht aus insgesamt fünf Dateien. Bis auf den Packer (7-zip) sind alle Dateien sehr leicht mit einem Texteditor anpassbar. Die Hauptaufgabe erledigen dabei die beiden Dateien “up.cmd” und “get.cmd”.

Listing “up.cmd”:

7z a firefox_bookmarks bookmarks.html
ftp -s:up_bookmark.txt
PAUSE
ren bookmarks.html bookmarks_backup.html
del firefox_bookmarks.7z
exit

Die “up.cmd” greift weiterhin auf die “up_bookmark.txt” zu, in der die FTP Verbindung und der Transfer geregelt werden.

Listing “up_bookmark.txt”:

open ftp.meinserver.de
ftpUserName
ftpPassword
cd firefox
binary
rename firefox_bookmarks.7z firefox_backup.7z
put firefox_bookmarks.7z
close
bye

Der Ablauf in der Kurzübersicht:
Die Bookmark-Datei von Firefox wird mit 7-zip gepackt. Danach wird die FTP Verbindung hergestellt und in das vorher manuell erstellte Unterverzeichnis “firefox” gewechselt. Falls dort schon eine Kopie der Bookmarks-Datei vorhanden ist, wird nun diese Datei umbenannt und die neue, aktuelle Bookmark-Datei auf den FTP Server geladen. Danach wird die FTP Verbindung getrennt. Lokal wird jetzt noch zusätzlich eine Sicherungskopie der Bookmarks-Datei angelegt und das vorher erstellte Archiv lokal gelöscht. Die “PAUSE” Anweisung dient lediglich zur Kontrolle im Konsolenfenster, ob die Übertragung geklappt hat (kann natürlich auch problemlos entfernt werden).

Der Download der Bookmark-Datei fünktioniert im Grunde genauso.

Listing “get.cmd”:

ren bookmarks.html bookmarks_backup.html
ftp -s:get_bookmark.txt
7z e -y firefox_bookmarks.7z
del firefox_bookmarks.7z
Pause
exit

Listing “get_bookmark.txt”:

open ftp.meinserver.de
ftpUserName
ftpPassword
cd firefox
binary
get firefox_bookmarks.7z
close
bye

Das war es schon. Für die leichtere Handhabung einfach alle Dateien in das Firefox Profil-Verzeichnis kopieren. Nun können Sie direkte Verknüpfungen zu “up.cmd” und “get.cmd” auf den Desktop oder im Startmenü erstellen. Mit einem einfachen Doppelklick wird dann die entsprechende Aktion ausgeführt. Natürlich können diese Aktionen auch in den Taskplaner integriert werden - so könnte z.B bei jedem Systemstart eine Sicherung der Bookmark-Datei automatisch erfolgen usw.

Für den ordnungsgemäßen Betrieb müssen Sie sich die Kommandozeilenversion des Packers 7-zip von der unten angegebenen Homepage herunterladen. Nach der Installation wird lediglich die Datei “7z.exe” aus dem Instalationsverzeichnis benötigt. Bitte diese Datei zusammen mit meinen vier Script-Dateien in das Firefox Profilverzeichnis kopieren.

Information:
7-zip Packer: 7-zip (GNU LGPL)
Firefox Bookmark FTP Sync: bookmark_ftpsync_0.99beta (130KB) für Win2000/WinXP
Benutzung auf eigene Gefahr! Keine Haftung für eventuelle Schäden!

Hinweis: Die *.TXT und die *.CMD Dateien aus “bookmark_ftpsync.exe” müssen natürlich noch an den eigenen FTP Server angepasst werden … aber das versteht sich von selbst. Außerdem sollte natürlich 7-Zip auf dem System installiert sein, damit die Dateiendung “*.7z” bekannt ist.

Import von Thunderbird Kontakten zu Googlemail

12.03.2006

Exportiert man einmal einige Kontakte aus Googlemail heraus, bemerkt man schnell, dass dort immer nur drei Felder pro Kontakt verwaltet werden können. Bei Thunderbird hingegen sind das einige mehr. Damit ist ein Zwischenschritt eigentlich unumgänglich.

Hier meine Lösung: Zuerst die gewünschten Kontakte als *.CSV Datei aus Thunderbird exportieren - im Adressbuch auf TOOLS > EXPORT klicken. Jetzt die eben erstellte Datei in einer beliebigen Tabellenkalkulation öffnen - ich verwende hier OpenOffice 1.1.5 (das Programm ist kostenlos). Beim importieren/öffnen der Datei erscheint folgende Eingabemaske:

Import CSV

Dort die oben angezeigten Einstellungen vornehmen und mit OK abschliessen. Da Thunderbird mehr Felder als Googlemail verwaltet, müssen jetzt alle “überflüssigen” Felder gelöscht werden. Für Googlemail sind nur die Felder “Name”, “E-mail” und “Notes” interessant. Also suche ich mir die Spalten aus, welche diese drei Angaben am besten abdecken.

Spalten löschen

Nach dem alle überflüssigen Spalten gelöscht sind wird die Datei nun wieder als *.CSV aus OpenOffice heraus exportiert. Dabei unbedingt einen aussagekräftigen (anderen) Namen verwenden.

Export CSV

Zur Kontrolle öffnet man die eben erstellte Datei in einem reinen Texteditor. Ich verwende hier den Editor Context (Freeware). Jetzt kann man erkennen, dass beim exportieren von OpenOffice heraus einige Anführungszeichen zu den Einträgen hinzugekommen sind. Das entspricht nicht der Definition von Googlemail - diese müssen somit entfernt werden. In Context wählt man dazu EDIT > REPLACE

Edit

Replace

Jetzt die soeben bearbeitete Datei wieder speichern um die Änderungen zu übernehmen. Da Googlemail als erste Zeile entsprechende Bezeichnungen erwartet müssen diese nun noch eingefügt werden. Die Bezeichnungen kann man aus der exportierten Variante von Googlemail entnehmen.

Header

Jetzt die Datei nur noch speichern … das war es schon. In Googlemail selber kann jetzt diese Datei als “Import-Datei” für weitere Kontakte benutzt werden. Als Resultat sollte sich dann das folgende Fenster im Browser öffnen.

Ready

Information: Links zu den verwendeten Programmen
OpenOffice 1.1.5
Context

Googlemail als SPAM-Filter verwenden

03.12.2005

Googlemail ist der kostenlose eMail-Dienst von Google. Er zeichnet sich durch zahlreiche Funktionen wie Spamfilter, Virenschutz, Integration externer eMail Adressen, Filtermöglichkeiten und massig Speicherplatz (>2GB) aus. Natürlich sind das nur einige, aber wichtige Funktionen. Einen kleinen Eindruck kann man hier gewinnen.

Ich benutze Gmail schon seit ca. zehn Monaten und möchte jetzt kurz erläutern, wie man diesen Dienst als Spam- und Antivirenfilter “mißbraucht”.

Gmail

Einstellungen auf dem Domain-Server:
Zuerst richtet man eine direkte Weiterleitung der entsprechenden eMail Adresse direkt auf den Gmail Account ein. Das bedeutet: Jede eintreffende eMail wird nicht in die Serverseitige POP3-Box einsortiert, sondern extern auf den Gmail-Account geschickt.

z.B info@netzfx.de –> spamkill@gmail.com

Die entsprechenden Einstellungen lassen sich bequem über die Administrationsoberfläche des Servers (z.B ConfiXX, Plesk usw.) einrichten.

Einstellungen im Gmail-Account:
Da Gmail jede eintreffende eMail auf Spam und Viren hin untersucht, braucht man jetzt nur noch eine entsprechende Weiterleitung zur Hauptdomain. WICHTIG: Jetzt muß unbedigt eine entsprechnd geänderte eMail Adresse verwendet werden, weil sich sonst eine Endlosschleife ergibt!

z.B. info_spamfree@netzfx.de (Name ist beliebig)

Die Einstellungen in Gmail finden sich unter Einstellungen/Weiterleitung und POP3. Dort gibt es auch noch die nette Möglichkeit, alle weitergeleiteten eMails in der Gmail “Inbox” zu speichern. Damit kann dann leicht ein eMail-Archiv der gesamten Korrespondenz angelegt werden. Für den besseren Überblick lassen sich die eMails noch mit frei wählbaren “Labels” markieren und archivieren.

Gmail

Mit Hilfe von “ConfiXX” muß nun eine neue Regel auf dem Hauptserver für die eMail-Adresse “info_spamfree@netzfx.de” angelegt werden - und zwar sollen alle auf dieser eMail eintreffenden eMails in die entsprechende POP3-Box geleitet werden. Dort können die eMails dann wie gewohnt mit jedem beliebigen eMail Programm (z.B Thunderbird) abgerufen werden. In der Anfangszeit sollte man noch ein Auge auf die Klassifizierung der eMails durch Gmail haben um Falschbewertungen zu erkennen. Gmail kann auch die persönlichen Kontakte (eMail Adressbuch) importieren und bezieht diese dann bei der Spamerkennung ein. Emails von diesen Personen werden niemals als “Spam” gekennzeichnet.

Gmail

Einstellungen im eMail Programm:
Im eMail-Client wird jetzt bei der POP3-Konfiguration der Hauptserver-Account eingetragen - also das Postfach, auf den alle eMails mit Ziel “info_spamfree@netzfx.de” auflaufen. In den Accounteigenschaften wird hingegen die “normale” eMail-Adresse “info@netzfx.de” angegeben - und zwar mit der Absender- und Antwortadresse “info@netzfx.de”. Das funktioniert deswegen, weil es der POP3-Box egal ist, für welche eMail-Adresse es die eMail annimmt - Hauptsache das Routing stimmt. Die “neue” eMail-Adresse “info_spamfree@netzfx.de” bleibt nach Aussen unbekannt - nur Gmail kennt diese Adresse. Beim versenden von eMails wird dann wieder die “normale” eMail-Adresse “info@netzfx.de” verwendet.

Einstellungen im eMail Programm - SMTP:
Zum versenden der eMails kann man übrigens auch Gmail verwenden. Das hat z.B den Vorteil, dass alle versendeten eMails automatisch in Gmail archiviert werden. Somit findet dann eine permanente Sicherung von eingehenden und ausgehenden eMails statt - und Platz ist ja genug vorhanden ;)

Übrigens: Seit dem 02.12.2005 werden auch alle über Gmail versendeten eMails und deren Anhänge auf Viren untersucht. Ein weiterer interessanter Aspekt. Ausserdem können auch “externe” eMail-Adressen in Gmail integriert werden - somit hat man selbst unterwegs die Möglichkeit eMails mit dem “offiziellen” Account per Gmail zu versenden.

Gmail

Fazit:
- schnelle Anpassung beim Hostingproviderwechsel. Der Spam-Filter muß nicht neu angelernt werden
- Dauerhafte, externe Archivierung möglich
- kostenlos, dezente Textwerbung, keine nervenden Banner, keine “Info Newsletter” ;)
- schlanke, schnelle Weboberfläche (Stichwort: AJAX). Auch unterwegs gut zu bedienen
- Virenschutz für POP3 und SMTP
- Mehrsprachig
- Integration von externen eMail Accounts

Weiterführende Links:
Google Helpcenter - Flash Tour - FAQ
MBoffin.com - Using Gmail as a Spam Filter

Opera 8.5

16.09.2005

Bisher war Opera zwar in einer kostenlosen Version erhältlich, die aber enthielt Werbebanner. Alternativ konnte eine Lizenz für den Browser erworben werden, durch die die Werbebanner entfernt wurden. Das war einer der großen Nachteile gegenüber Firefox und Mozilla. Jetzt mit erscheinen der Version 8.5 wurden auch einige CSS Ungereimtheiten behoben, wodurch netzFX nun uneingeschränkt Opera 8.5 empfehlen kann.

Opera bietet unter anderem einen Popup-Blocker, Tabbed Browsing, RSS-Support, Passwortmanager, Spurenvernichter, Cookie-Verwaltung, Seitenleiste, Download-Manager, Mausgesten und ein Mailprogramm.

Ausserdem ist der Browser sehr schnell im rendern der Internetseiten. Der Download der deutschsprachigen Windows-Version beträgt knapp 3,9 MB.

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